
Die erfolgreiche Landesinitiative „Schule der Zukunft“ wird um weitere 53 Schulen ergänzt. „Sie schließen sich einem besonderen Netzwerk von Schulen an, die Neues wagen, die wichtigen Veränderungen anstoßen und in Angriff nehmen“, sagte Bildungsminister Sven Teuber, als er am Dienstag in Mainz die 53 Schulen offiziell aufnahm.
25.11.2025
Rheinland-Pfalz
Pressemeldung
Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
Glaubt man der Zahlenmystik, dann steht die „53“ für „Freiheit, Abenteuerlust und positive Veränderung“. Attribute, die auch auf jene 53 Schulen in Rheinland-Pfalz passen, die sich jetzt der erfolgreichen Landesinitiative „Schule der Zukunft“ anschließen. Bildungsminister Sven Teuber: „Es sind genau diese Neugier und dieser Mut, im Sinne der Kinder von heute die Schule von morgen zu gestalten, die alle ,Schulen der Zukunft‘ verbindet. Ich wünsche Ihnen dafür Kreativität und Tatkraft – denn wir brauchen Sie, um Schule weiterzuentwickeln.“
Die 53 neuen Schulen, mit denen die Initiative nun auf insgesamt 150 Schulen anwächst, verteilen sich nicht nur von Altenahr bis Rheinzabern über ganz Rheinland-Pfalz. Es sind auch alle Schularten vertreten: 17 Realschulen plus, zehn Grundschulen, neun Gymnasien, acht Integrierte Gesamtschulen, sechs Förderschulen, zwei Grund- und Realschulen plus sowie eine Berufsbildende Schulen. „Die vor vier Jahren gestartete Schulentwicklungsinitiative wird damit noch vielfältiger und breiter“, erklärte Teuber. „Der hohe Anteil an Realschulen plus, die sich um die Aufnahme beworben und akzeptiert wurden, beweist einmal mehr, wie viel Innovationsfreude und Engagement in dieser immer noch jüngsten rheinland-pfälzischen Schulart stecken.“
Die Aufnahme der neuen „Schulen der Zukunft“ war eingebettet in das größte Netzwerktreffen, das die Initiative in vier Jahren veranstaltet hat. Beim Forum „Update Bildung – Ideen, die Schule machen“ tummelten sich rund 700 Mitglieder der Bildungsfamilien – aus „Schulen der Zukunft“ und von außerhalb – in der Mainzer Pyramide. Die Bildungsmesse mit zahlreichen offenen Lernlaboren, Bühnenauftritten („Edu Talks“), World Cafés und weiteren Dialogformaten zeigte erneut: Die „Schule der Zukunft“ ist ein großes und stabiles Netzwerk, bei dem Schulen, die schon lange auf dem Weg sind, ihr Wissen an weitere Player weitergeben. „Schule der Zukunft – das ist vor allem eine große Innovationswerkstatt“, betonte Teuber. „Hier werden gute Ideen geboren, bearbeitet und weiterverbreitet. Ganz im Sinne unseres Mottos: aus der Praxis, mit der Praxis, für die Praxis.“
Ziel aller Bemühungen – von datengestützter Schulentwicklung über neue Lern- und Prüfungsformate bis hin zu einem guten Lernklima – ist es für Teuber, dass Bildung gerechter wird, dass Bildungserfolg weniger abhängig von Herkunft und Einkommen wird, „dass das Aufstiegsversprechen durch Bildung wieder für alle gilt“. Darüber sprach Teuber auf der Bühne in einem Live-Podcast für das neue Format „Teubers große Pause“ mit Meriton Magashi. Der Chemiestudent aus Heidelberg unterstützt als Teil der Community andere junge Menschen, die ohne akademischen Hintergrund den Aufstieg durch Bildung anstreben.
Folgende 53 Schulen sind neu bei der Initiative „Schule der Zukunft“: Grundschule Aach-Newel, Ahrtal-Realschule plus (Altenahr), Realschule plus Altenglan, Albert-Schweitzer-Grundschule (Altrip), Siegmund-Crämer-Förderschule (Bad Dürkheim), Maria-Montessori-Grund- und Realschule plus (Bad Dürkheim), Valentin-Ostertag-Grundschule (Bad Dürkheim), Realschule plus Birkenfeld, Thomas-Morus-Gymnasium (Daun), Nelson-Mandela-Realschule plus (Dierdorf), IGS Enkenbach-Alsenborn, Christian-Erbach-Realschule plus (Gau-Algesheim), Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus (Germersheim), Hubertus-Rader-Förderschulzentrum (Gerolstein), Förderschule am Rothenberg (Hachenburg), Grundschule Göttschied (Idar-Oberstein), Sebastian-Münster-Gymnasium (Ingelheim), IGS Kurt Schumacher (Ingelheim), Heinrich-Heine-Gymnasium (Kaiserslautern), Ausonius-Gymnasium (Kirchberg), Ausonius-Realschule plus (Kirchberg), Realschule plus Auf der Karthause (Koblenz), Grundschule Rupprechtschule (Ludwigshafen), Grundschule Lessingschule (Ludwigshafen), Berufsbildende Schule II Sophie Scholl (Mainz), Förderschule Windmühlenschule (Mainz), Bischöfliches Williges-Gymnasium (Mainz), Gymnasium Oberstadt (Mainz), Realschule plus an der Römervilla (Mülheim-Kärlich), Grundschule am Nahetor (Münster-Sarmsheim), Freiherr-vom-Stein-Realschule plus (Nentershausen), Kinzing-Schule mit Förderschwerpunkt Lernen (Neuwied), Robert-Krups-Realschule plus (Neuwied), IGS Nieder-Olm, Gymnasium zu St. Katharinen (Oppenheim), Grundschule Pfaffen-Schwabenheim (Pfaffen-Schwabenheim), Kaiser-Lothar-Realschule plus (Prüm), Erich-Kästner-Realschule plus (Ransbach-Baumbach), Realschule plus Hoher Westerwald (Rennerod), Maximilian-Kolbe-Förderschule (Rheinbrohl), IGS Rheinzabern, Grundschule am Königsstuhl (Rhens), IGS Schönenberg-Kübelberg, Nikolaus-von-Weis-Gymnasium (Speyer), Grund- und Realschule plus Loreleyschule (St. Goarshausen), IGS Stromberg, IGS Thaleischweiler-Fröschen, Gymnasium Traben-Trarbach, Keune-Grundschule (Trier), Blandine-Merten-Realschule (Trier), Realschule plus Konrad Adenauer (Vallendar), Erich-Kästner-Realschule plus (Wörrstadt), IGS Nelly Sachs (Worms)
