
Die GEW Hessen fordert die Hessische Sozialministerin auf, im Rahmen ihres Vorsitzes der ASMK und JFMK die Bildungs- und Familienperspektive konsequent zu bündeln und ressortübergreifend für Verbesserungen im Ganztag einzutreten.
02.02.2026
Hessen
Pressemeldung
GEW Hessen
Zum Jahresbeginn hat das Land Hessen turnusgemäß den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) sowie der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) übernommen. Damit hat Staatsministerin Heike Hofmann die federführende Rolle in zwei zentralen Länderforen zur Gestaltung sozial- und familienpolitischer Rahmenbedingungen in Deutschland inne.
„Die von Staatsministerin Hofmann genannten Schwerpunkte, insbesondere die Förderung von Medien- und Demokratiekompetenzen junger Menschen, sind gut und wichtig. Demokratische Beteiligung braucht verlässliche Räume, in denen Teilhabe erfahren werden kann.
„Darüber hinaus sollte aus unserer Sicht der Vorsitz der JFMK genutzt werden, um das Thema Ganztag konsequent voranzubringen. Dazu gehören eine verlässliche Finanzierung, die Sicherung qualifizierter Fachkräfte und die konsequente Förderung von Kindern mit schlechten Startchancen. Neben geeigneten Räumen fordern wir eine warme Mahlzeit für jedes Kind. Nur so kann Ganztag seinem Anspruch gerecht werden: Kinder bestmöglich zu fördern und Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern“, so Hartmann weiter.
